MeeresschutzgebietCala Gonone und der Golf von Orosei
Sardiniens berühmteste Buchten – nur vom Meer aus erreichbar
Auf einen Blick: Schwierigkeit: mittel, Zugang: mit dem boot. Beste Saison: Juni – September. Grund: kalksteilküste und weißer kies.
Was dich erwartet
- Cala Luna, Cala Mariolu und Cala Goloritzè
- Weißer Kies und Wasser, das ins Türkis kippt
- Meeresgrotten entlang der gesamten Küste
- Gründe, die unter den Klippen rasch abfallen
Wahrscheinlichkeit einer Begegnung*
Der Guide
Der Golf von Orosei ist der spektakulärste Küstenabschnitt der Insel: vierzig Kilometer Kalksteinklippen ohne eine einzige Straße, mit Buchten, die fast nur per Boot zu erreichen sind. Cala Gonone ist der Hafen, von dem die Schlauchboote und Mini-Kreuzfahrten ablegen.
Unter Wasser zeigt sich hier ein anderer Charakter als an den Sandstränden im Norden: Der weiße Kies reflektiert das Licht und erzeugt dieses fast unwirkliche Türkis, während wenige Meter vom Ufer entfernt die Wand steil in die Tiefe geht. Das ist das Revier von Brassen, Mönchsfischen und – an den schattigen Wänden – von Meerraben und Drachenköpfen.
Ehrlich gesagt: In der Hochsaison sind die Buchten voll, und einige, etwa die Goloritzè, begrenzen die Zahl der Tagesbesucher. Wer das beste Schnorchelerlebnis sucht, wählt am besten Juni oder September – und fragt den Anbieter nach den weniger frequentierten Stopps entlang der Küste.
Häufige Fragen
Wie erreicht man die Buchten des Golfo di Orosei?
Fast nur vom Meer aus: Schlauchboote und Minikreuzfahrten starten im Hafen von Cala Gonone und fahren die Küste entlang, vorbei an Cala Luna, Cala Mariolu und den Grotten.
Muss man für die Cala Goloritzè reservieren?
Ja: Für Goloritzè gilt über den Wanderweg eine kostenpflichtige Tagesbesucher-Obergrenze, und das Anlanden mit Booten ist verboten.
Wann ist die beste Zeit?
Juni und September: dasselbe Wasser, aber deutlich weniger Trubel. In der Hochsaison nimmst du am besten die ersten Abfahrten am Morgen.
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* Die Begegnungswahrscheinlichkeiten sind Richtwerte, die aus dem typischen Lebensraum jeder Art und den Merkmalen des Ortes abgeleitet werden. Es sind keine Zähldaten: Ob die Fische tatsächlich da sind, hängt von Jahreszeit, Wetter, Tageszeit, Meeresbedingungen und nicht zuletzt von etwas Glück ab. Respektiere immer die Meeresfauna und die Regeln der Schutzgebiete.

