• SchwierigkeitLeicht
  • ZugangVom Ufer und mit dem Boot
  • SaisonMai – Oktober
  • MeeresgrundGranit, weißer Sand und Seegras

Auf einen Blick: Schwierigkeit: leicht, Zugang: vom ufer und mit dem boot. Beste Saison: Mai – Oktober. Grund: granit, weißer sand und seegras.

Was dich erwartet

  • Braune Zackenbarsche und Kraken zwischen Granitblöcken
  • Strahlend weißer Sand und türkisfarbenes Wasser
  • Bequeme Einstiegsstellen direkt vom Ufer
  • Isola dei Cavoli nur eine kurze Bootsfahrt entfernt

Bedingungen heute

Das Meer wird ausgelesen…

Wahrscheinlichkeit einer Begegnung*

Brauner Zackenbarsch
Brauner Zackenbarsch39%
Zahnbrasse
Zahnbrasse39%
Geißbrasse
Geißbrasse98%

Der Guide

Das Meeresschutzgebiet Capo Carbonara umschließt die Landzunge von Villasimius samt der Isola dei Cavoli und dem Felseiland Serpentara. Wegen seines glasklaren Wassers und der artenreichen Küstengründe gehört es zu den beliebtesten Zielen im Süden Sardiniens.

Wer vom Ufer aus schnorcheln möchte, findet an den felsigen Rändern des Strandes von Porto Giunco und rund um Punta Santo Stefano einen Mix aus Granit und Seegras in angenehmer Tiefe – Kraken und Brassen lassen sich hier schon wenige Meter unter der Oberfläche beobachten.

Bootsausflüge zur Isola dei Cavoli führen zu exponierteren Spots mit steil abfallenden Wänden und mehr pelagischem Leben. Auch hier gilt die Zonierung des Schutzgebiets: Informiere dich vor dem Sprung ins Wasser, welche Bereiche freigegeben sind.

Dieser Ort liegt in einem Meeresschutzgebiet: Die Zoneneinteilung schränkt Baden und Bootsverkehr in einigen Abschnitten ein. Verlasse dich auf autorisierte Anbieter und prüfe die aktuellen Regeln der zuständigen Verwaltung.

Anfahrt und Parken

Villasimius liegt rund fünfzig Kilometer östlich von Cagliari und wird über die Küstenstraße SP17 erreicht: Sie ist praktisch der einzige Zugang zu den Stränden, im August muss man mittags also mit Stau rechnen.

Von Juni bis Oktober sind die Strandparkplätze kostenpflichtig: 10 € für den Pkw, 15 € für das Wohnmobil und 5 € für das Motorrad pro ganzem Tag. Ab 16:00 Uhr sinkt der Tarif auf 6 / 9 / 3 €, Inhaber eines Behindertenausweises sind befreit.

An der Punta Molentis ist der Zugang kontingentiert: Einlass von 08:00 bis 20:00 Uhr, maximal 90 Fahrzeuge — in der Hochsaison ist früh Schluss.

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Wo du ins Wasser gehst

  1. Porto Giunco, felsige Seite

    Man steigt vom Sand aus ein und erreicht die Granitblöcke in bequemer Tiefe: der einfachste Einstieg, auch für die ersten Ausflüge mit der Maske.

  2. Punta Santo Stefano

    Granit und Seegras wechseln sich knapp unter der Oberfläche ab, Kraken und Geißbrassen in wenigen Metern Tiefe. Der Einstieg führt über Fels: besser bei glattem Meer und mit Badeschuhen.

  3. Isola dei Cavoli

    Nur per Boot zu erreichen, mit den Ausflügen ab Villasimius: schnell abfallende Wände und pelagischere Fauna, in Gewässern mit der Zonierung des Meeresschutzgebiets.

Regeln des Meeresschutzgebiets

  • In Zone A (Vollreservat) sind Navigation und Baden verboten: Man geht dort gar nicht ins Wasser. Die Grenzen sind mit gelben Bojen im Meer und gelben Pfählen an Land markiert.
  • In Zone B und C ist Baden erlaubt, Schnorcheln in Apnoe ist im Rahmen der Zonenregeln frei möglich.
  • Speerfischen ist im gesamten Meeresschutzgebiet verboten, in jeder Zone und das ganze Jahr über.
  • Gerätetauchen erfordert die Genehmigung der Verwaltung: am besten über eine angeschlossene Tauchbasis.
  • Motorisierte Navigation ist auf 5 Knoten innerhalb von 300 Metern vor der Küste und 10 Knoten zwischen 300 und 600 Metern begrenzt.

Was erlaubt ist, Zone für Zone

Zone AVollreservatZone Ballgemeines ReservatZone CTeilreservat
Badenverbotenerlaubterlaubt
Schnorcheln in Apnoeverbotenerlaubterlaubt
Gerätetauchenverbotenmit Genehmigungmit Genehmigung
Speerfischenverbotenverbotenverboten
Motorisierte Navigationverbotengeregeltgeregelt

Eingerichtet durch D.M. 3 agosto 1999 · 8.598 Hektar · verwaltet von Comune di Villasimius · Quelle

Blick von oben auf eine Granitküste mit den Abstandszonen vom Ufer, einem Schnorchler mit Signalboje, zwei Booten und der gelben Boje an der Reservatsgrenze.
Signalbojemacht dich für Boote sichtbarÜber 600 maußerhalb der geregelten ZonenBis 300 mhöchstens 5 KnotenGelbe Bojemarkiert die Grenze der Zone AGelber Pfahldieselbe Grenze, von Land aus
Die Zonen gelten für Motoren: 5 Knoten bis 300 Meter vor der Küste, 10 Knoten zwischen 300 und 600. Die gelbe Boje ist etwas anderes: Sie markiert Zone A, wo man nicht ins Wasser geht.
Gelbe Kugelboje auf Höhe der Wasserlinie, deren Ankerkette ins Blaue abfällt, dahinter ein gelber Pfahl an der Felsküste.
Gelber Pfahlmarkiert die Grenze an LandGelbe Bojedahinter wird nicht geschwommen: Zone AAnkerkettedie Boje bleibt an ihrem Platz
Das ist das Zeichen, das du erkennen musst, bevor du ins Wasser gehst: gelbe Bojen im Meer, gelbe Pfähle an Land.

Angebot vor Ort

  • Am Strand gibt es Bars und Imbisse sowie Schirm- und Liegenverleih; ein freier Abschnitt bleibt, dort darfst du deinen eigenen Schirm aufstellen.
  • Villasimius ist wenige Minuten entfernt und hat Tauchbasen und Verleih für die Ausrüstung: Was fehlt, findet sich im Ort.

Sicherheit

  • Notruf auf See: 1530 (Küstenwache) oder 112.
  • Der Meeresarm zwischen Landspitze und Isola dei Cavoli wird von Booten und Schlauchbooten befahren: Bleib küstennah und nutz eine Signalboje, wenn du dich vom Ufer entfernst.
  • Bei Schirokko und Levante baut sich die See auf dieser Seite schnell auf: Wenn das Wasser trüb wird und die Brandung zunimmt, geh raus.

Bei rauer See geht es hier

Praxisdaten geprüft am 25. Juli 2026 · Quelle

Häufige Fragen

Wo kann man am Capo Carbonara vom Ufer aus schnorcheln?

Die besten Einstiege vom Ufer sind die felsigen Seiten des Strandes von Porto Giunco und der Bereich um Punta Santo Stefano – bequemer Zugang und überschaubare Tiefen.

Ist Capo Carbonara etwas für Familien?

Ja: Der Schwierigkeitsgrad ist leicht, das Wasser glasklar, und an den Ufereinstiegen bleibst du über flachem Grund.

Braucht man ein Boot für die Isola dei Cavoli?

Ja: Zur Isola dei Cavoli kommst du mit kurzen Bootsausflügen ab Villasimius, die die exponiertesten und artenreichsten Stellen des Meeresschutzgebiets anlaufen.

Kann man an der Isola dei Cavoli schnorcheln?

Ja, in den Zonen, in denen Baden erlaubt ist: Die Insel erreicht man nur mit den Bootsausflügen ab Villasimius, die die offenen Stellen des Schutzgebiets anlaufen. In Zone A, dem Vollreservat, geht man gar nicht ins Wasser.

Was kostet der Parkplatz an der Porto Giunco?

Von Juni bis Oktober ist das Parken kostenpflichtig: 10 € für den Pkw, 15 € für das Wohnmobil und 5 € für das Motorrad pro ganzem Tag. Ab 16:00 Uhr sinkt der Tarif auf 6 / 9 / 3 €, Inhaber eines Behindertenausweises sind befreit.

Braucht man eine Genehmigung zum Schnorcheln im Schutzgebiet Capo Carbonara?

Nein: Schnorcheln in Apnoe braucht in den Zonen B und C, wo Baden erlaubt ist, keine Genehmigung. Eine Genehmigung der Verwaltung ist für Gerätetauchen nötig, und Speerfischen ist im gesamten Gebiet verboten.

Wann ist die beste Zeit für Capo Carbonara?

Von Mai bis Oktober, am wärmsten und klarsten ist das Wasser zwischen Juli und September. Im Frühjahr ist das Meer kühler, dafür sind die Spots leerer und die Sicht oft besser.

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* Die Begegnungswahrscheinlichkeiten sind Richtwerte, die aus dem typischen Lebensraum jeder Art und den Merkmalen des Ortes abgeleitet werden. Es sind keine Zähldaten: Ob die Fische tatsächlich da sind, hängt von Jahreszeit, Wetter, Tageszeit, Meeresbedingungen und nicht zuletzt von etwas Glück ab. Respektiere immer die Meeresfauna und die Regeln der Schutzgebiete.