Wilde Küste

Bosa und Capo Marrargiu

Die wildeste Küste des Westens, zwischen Gänsegeiern und Vulkangestein

Bosa · Mittlerer Westen

Auf einen Blick: Schwierigkeit: mittel, Zugang: mit dem boot. Beste Saison: Juni – September. Grund: vulkanfels und felsspalten.

SchwierigkeitMittel
ZugangMit dem Boot
SaisonJuni – September
MeeresgrundVulkanfels und Felsspalten

Was dich erwartet

  • Vom Meer geformte Vulkanküste
  • Die letzte Gänsegeier-Kolonie Italiens auf den Klippen
  • Kaum besuchte felsige Unterwasserlandschaften
  • Schnorcheln fernab der Menschenmassen

Wahrscheinlichkeit einer Begegnung*

Großer Drachenkopf
Großer Drachenkopf61%
Mittelmeer-Muräne
Mittelmeer-Muräne29%
Mönchsfisch
Mönchsfisch98%

Der Guide

Der Küstenabschnitt zwischen Bosa und Capo Marrargiu zeigt Sardiniens Küste, wie sie vor dem Tourismus war: kein einziges Feriendorf, eine Panoramastraße hoch über dem Meer und Steilklippen aus Vulkangestein, auf denen die letzte Gänsegeier-Kolonie Italiens nistet.

Unter Wasser bildet der dunkle Fels Spalten, Bögen und kleine Grotten. Das hier ist nicht das türkisfarbene Postkartenwasser des Nordostens: Das Blau ist tiefer, und das Leben konzentriert sich in den schattigen Felsspalten – dort findest du Drachenköpfe, Muränen und Schwärme von Mönchsfischen.

Die Küste ist dem Maestrale ausgesetzt: Man fährt nur bei ruhiger See raus, und zwar mit dem Boot, denn von Land gibt es kaum Zugänge, und die wenigen sind anspruchsvoll. Dafür bekommst du etwas, das es auf Sardinien im August sonst kaum gibt: fast allein im Wasser zu sein.

Häufige Fragen

Wie schnorchelt man an der Küste von Bosa?

Fast nur mit dem Boot und bei ruhiger See: Die Zugänge vom Land zwischen Bosa und Capo Marrargiu sind rar und anspruchsvoll.

Ist das eine Gegend für Anfänger?

Nein, das Niveau ist mittel: Die Küste liegt offen im Mistral, und das Leben konzentriert sich in Felsspalten und kleinen Grotten, die man mit etwas Erfahrung erkundet.

Was macht diese Küste so besonders?

Sie ist der wildeste Abschnitt der Westküste: vom Meer geformtes Vulkangestein, Italiens letzte Gänsegeier-Kolonie in den Steilwänden und selbst im August kaum Menschen.

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* Die Begegnungswahrscheinlichkeiten sind Richtwerte, die aus dem typischen Lebensraum jeder Art und den Merkmalen des Ortes abgeleitet werden. Es sind keine Zähldaten: Ob die Fische tatsächlich da sind, hängt von Jahreszeit, Wetter, Tageszeit, Meeresbedingungen und nicht zuletzt von etwas Glück ab. Respektiere immer die Meeresfauna und die Regeln der Schutzgebiete.