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Vollgesichtsmaske zum Schnorcheln: Vorteile, Nachteile und wann sie die richtige Wahl ist

Sie ist der meistgesuchte Kauf für Einsteiger: riesiges Sichtfeld und Atmen durch die Nase — aber sie taugt nicht für alles. Was du vor dem Kauf wissen solltest, und wann die klassische Maske die bessere Wahl bleibt.

Vollgesichtsmaske zum Schnorcheln: Vorteile, Nachteile und wann sie die richtige Wahl ist
© MARIAPIAD · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia

Die Vollgesichtsmaske (Full-Face-Maske) ist seit einigen Saisons das meistgesuchte Produkt bei allen, die mit dem Schnorcheln anfangen: Sie bedeckt das ganze Gesicht, lässt dich durch Nase und Mund atmen und schenkt dir ein Panorama-Sichtfeld. Doch der kommerzielle Erfolg hat auch viele minderwertige Modelle in Umlauf gebracht — und ein paar schlechte Angewohnheiten.

Die (echten) Vorteile

Für Einsteiger, die an der Oberfläche treiben, sind die Pluspunkte handfest: kein Mundstück, das man zwischen den Zähnen festhalten muss, natürliche Nasenatmung, weniger Beschlagen bei gut konstruierten Modellen und eine durchgehende Scheibe, die das Meer wie ein Aquarium wirken lässt.

Oft ist sie genau die Lösung für alle, die es mit der klassischen Maske versucht und wegen des unangenehmen Mundstücks oder eines Gefühls von Platzangst aufgegeben haben.

Die Grenzen, die du kennen musst

Der kritische Punkt ist die Rückatmung von Kohlendioxid: Bei Billigmodellen ohne getrennte Atemkammern kann ein Teil der ausgeatmeten Luft erneut eingeatmet werden — mit Kopfschmerzen und Atemnot als Folge. Wähle ausschließlich bekannte Marken mit getrennter Luftführung und lass die Finger von Billig-Klonen für ein paar Euro.

Zweite Regel, nicht verhandelbar: Die Vollgesichtsmaske ist ausschließlich fürs Schnorcheln an der Oberfläche gedacht. Ein Druckausgleich ist unmöglich (die Nase ist nicht erreichbar), also keine Apnoe-Tauchgänge — nicht einmal einen Meter tief. Und sie im Wasser abzunehmen ist umständlicher als bei einer klassischen Maske: Bei bewegter See lässt du sie besser an Land.

Das Fazit

Um in Ruhe das flache Wasser von La Pelosa oder den Buchten von La Maddalena zu erkunden, ist eine hochwertige Full-Face-Maske eine hervorragende Begleiterin. Willst du aber auch nur zwei Meter abtauchen, um einen Zackenbarsch unter einem Felsblock zu beobachten, bleib bei klassischer Maske plus Schnorchel: Sie kostet weniger, erlaubt den Druckausgleich und lässt dich nie im Stich.

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