Technik

Die 8 häufigsten Fehler von Schnorchel-Anfängern (und wie du sie vermeidest)

Beschlagene Maske, Flossen im Sand angezogen, keine Boje, Sonnencreme in letzter Minute: Die Fehler, die einem die ersten Ausflüge verderben, kennt man auswendig. Hier ist die Liste, damit du sie nicht machst.

Die 8 häufigsten Fehler von Schnorchel-Anfängern (und wie du sie vermeidest)
© Samanera88 · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia

Die ersten Ausflüge mit der Maske ähneln sich alle – und leider auch die ersten Fehler. Die gute Nachricht: Sie sind vorhersehbar und kinderleicht zu vermeiden, wenn dir vorher jemand davon erzählt. Hier kommen sie, vom harmlosesten bis zum ernstesten.

Die Komfort-Fehler

1. Beschlagene Maske. Neues Glas, nie entfettet, oder kein Anti-Fog: Ein Tropfen neutrale Seife, vor dem Einstieg gut ausgespült, löst das Problem. 2. Haare unter der Maskendichtung: Zwei Haare auf der Stirn reichen, damit die ganze Zeit Wasser eindringt. 3. Flossen im trockenen Sand angezogen: Man läuft miserabel und stürzt; zieh sie im hüfttiefen Wasser an und geh, wenn überhaupt, nur rückwärts.

4. Sonnencreme direkt vor dem Sprung ins Wasser: Sie landet im Meer (schlecht für dich und für das Seegras) und schützt nicht. Trag sie eine halbe Stunde vorher auf, wähl riff-freundliche Formeln – oder noch besser: Zieh ein Lycra-Shirt an.

Die Fehler, die wirklich zählen

5. Keine Signalboje. Außerhalb der markierten Badezonen ist sie Pflicht und macht dich für Boote sichtbar: Im Sommer ist sie mehr wert als deine gesamte übrige Ausrüstung zusammen. 6. Hyperventilieren vor dem Abtauchen: Schnelle, tiefe Atemzüge „laden keinen Sauerstoff“, sie unterdrücken den Atemreiz und sind der direkte Weg zum Blackout beim Tauchen. Atme normal, ein voller Atemzug, und runter.

7. Auf dem Rückweg gegen die Strömung schwimmen. Schätz die Strömung bevor du ins Wasser gehst (schau, wohin Schaum oder ankernde Boote treiben) und starte immer gegen die Strömung, damit der Rückweg mit ihr geht. 8. Anfassen und hinterherjagen. Kraken, Seeigel, „leere“ Muscheln: Alles, was du berührst, gerät in Stress – und manches (Seeigel, Drachenköpfe, Feuerwürmer) wehrt sich. Eine einzige Regel macht die Fotos besser und die Begegnungen länger: Bleib stehen und lass das Meer sich an dich gewöhnen.

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