Saison 2026

Strände mit Zugangsbeschränkung auf Sardinien: Wo du 2026 reservieren musst

La Pelosa, Goloritzè, Tuerredda, Cala Brandinchi: Immer mehr sardische Strände begrenzen die Besucherzahl und verlangen eine Reservierung. Die aktuelle Übersicht, damit du nicht vor verschlossenen Toren stehst.

Strände mit Zugangsbeschränkung auf Sardinien: Wo du 2026 reservieren musst
© Gianni Careddu · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia

Jeden Sommer wird die Liste länger: Um Sand, Posidonia-Seegraswiesen und Meeresböden zu schützen, haben viele sardische Gemeinden auf ihren meistfotografierten Stränden tägliche Besucherlimits und eine Reservierungspflicht eingeführt. Für Schnorchler ist das eine gute Nachricht — weniger Gedränge bedeutet klareres Wasser und weniger gestörte Fische —, aber du musst planen: Wer ohne Reservierung anreist, muss unter Umständen wieder umkehren.

Die Strände mit begrenztem Zugang

La Pelosa (Stintino) ist der bekannteste Fall: Von Juni bis Oktober ist der Zugang kostenpflichtig und kontingentiert, reserviert wird über das offizielle Portal der Gemeinde. Eine Matte unter dem Handtuch ist Pflicht, und schon eine Handvoll Sand mitzunehmen ist verboten.

Cala Goloritzè (Baunei) erreichst du nur zu Fuß vom Golgo-Hochplateau aus, ebenfalls gegen Gebühr und mit begrenzter Besucherzahl; Boote ankern vor der Bucht, denn das Anlanden ist untersagt. Auch andere Buchten im Golf von Orosei regeln in der Hochsaison das Anlanden.

Tuerredda (Teulada) und Punta Molentis (Villasimius) arbeiten mit Tageslimits und Reservierung per App oder Portal. Cala Brandinchi und Lu Impostu (San Teodoro) verlangen in den Sommermonaten eine Buchung. Cala Coticcio (Caprera), das "Tahiti" des Maddalena-Archipels, darfst du inzwischen nur noch mit einem autorisierten Umweltguide besuchen.

So planst du es (richtig)

Die Regeln ändern sich von Jahr zu Jahr: Prüfe kurz vor der Abreise immer das offizielle Portal der Gemeinde und buche für Juli und August ein paar Tage im Voraus. Die Kontingente werden meist 72 Stunden bis 7 Tage vorher freigeschaltet.

Fürs Schnorcheln ist die Zugangsbeschränkung fast ein Geschenk: Buche die ersten Slots am Morgen, wenn das Wasser spiegelglatt und der Strand halb leer ist — oder überlege dir die Alternative per Boot. Viele Ausflüge steuern dieselben Buchten an, ganz ohne das Problem mit dem Platz am Strand.

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