MeeresschutzgebietInsel San Pietro
Roter Trachyt, Eleonorenfalken und ein ligurisches Meer wie aus einer anderen Zeit
Auf einen Blick: Schwierigkeit: leicht, Zugang: vom ufer und mit dem boot. Beste Saison: Mai – Oktober. Grund: vulkanfels, felsspalten und posidonia.
Was dich erwartet
- Die Felstürme der Colonne und der Strand La Bobba
- Die wilde Westküste Richtung Capo Sandalo
- Der Eleonorenfalke, der auf den Klippen nistet
- Inselumrundung per Boot mit Schnorchelstopps
Wahrscheinlichkeit einer Begegnung*
Der Guide
San Pietro ist eine Vulkaninsel vor der Küste des Sulcis, in einer halben Stunde mit der Fähre ab Portovesme oder Calasetta erreichbar. In Carloforte, dem einzigen Ort, spricht man noch das Tabarkinisch der ligurischen Siedler – eine Identität, die du in den Gassen und in der Küche wiederfindest, allen voran beim Thunfisch.
Zum Schnorcheln sind die Süd- und die Westseite am besten: An den Colonne, den Trachyt-Felstürmen vor dem Strand La Bobba, schwimmst du zwischen Blöcken und Spalten voller Brassen, Kraken und Papageifische – eine Art, die im Sulcis längst heimisch geworden ist. La Caletta (Spalmatore) ist die bequemste und am besten geschützte Bucht für den Einstieg vom Ufer.
Die Westküste, von Capo Sandalo bis zu den Buchten von Mezzaluna, ist hoch, exponiert und nahezu unbewohnt: Du erkundest sie am besten bei der Inselumrundung per Boot, die Grotten und Badestopps abwechselt. Auf den Klippen nistet der Eleonorenfalke, und bei ruhiger See leuchtet das Wasser unter den Wänden in einem intensiven, makellos klaren Blau.
Häufige Fragen
Wie kommt man auf die Isola di San Pietro?
Mit der Fähre: rund eine halbe Stunde ab Portovesme oder ab Calasetta (Sant'Antioco), mit häufigen Verbindungen das ganze Jahr über.
Was sind die besten Schnorchelspots?
Le Colonne mit dem Strand La Bobba an der Südseite und La Caletta (Spalmatore), die bequemste und geschützteste Bucht für den Einstieg vom Ufer.
Lohnt sich die Inselumrundung mit dem Boot?
Ja: Sie ist der beste Weg, die wilde Westküste Richtung Capo Sandalo zu erkunden – mit Grotten, Badestopps und Steilklippen, in denen der Eleonorenfalke brütet.
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* Die Begegnungswahrscheinlichkeiten sind Richtwerte, die aus dem typischen Lebensraum jeder Art und den Merkmalen des Ortes abgeleitet werden. Es sind keine Zähldaten: Ob die Fische tatsächlich da sind, hängt von Jahreszeit, Wetter, Tageszeit, Meeresbedingungen und nicht zuletzt von etwas Glück ab. Respektiere immer die Meeresfauna und die Regeln der Schutzgebiete.

