MeeresschutzgebietCapo Caccia
Steilwände, Grotten und tiefes Wasser im Schutzgebiet Capo Caccia – Isola Piana
Auf einen Blick: Schwierigkeit: mittel, Zugang: mit dem boot und vom ufer. Beste Saison: Juni – September. Grund: kalksteilküste und grotten.
Was dich erwartet
- Spektakuläre Klippen, die senkrecht ins Meer stürzen
- Grotten und Felsnischen, die sich von der Oberfläche aus erkunden lassen
- Seeigel, Schwämme und Leben an den Wänden
- Cala Dragunara als bequemer Einstiegspunkt
Wahrscheinlichkeit einer Begegnung*
Der Guide
Die Landzunge Capo Caccia westlich von Alghero gehört zu den spektakulärsten Küstenlandschaften Sardiniens: senkrechte Kalksteinklippen, berühmte Grotten wie die Neptungrotte und ein Meeresschutzgebiet, das den gesamten Küstenabschnitt samt der Isola Piana bewahrt.
Zum Schnorcheln ist die Cala Dragunara der praktischste Einstieg: Von der kleinen Bucht aus folgst du den Wänden, wo der Fels in Stufen abfällt, überzogen mit Schwämmen und Seeigeln, während im Freiwasser Wolken von Mönchsfischen stehen.
Bootstouren ab Alghero bringen dich zu Felsnischen und Grotteneingängen, die von Land aus unerreichbar sind. Das Meer ist hier exponierter als an der Ostküste: Wähle ruhige Tage und schätze das Können der Gruppe realistisch ein.
Dieser Ort liegt in einem Meeresschutzgebiet: Die Zoneneinteilung schränkt Baden und Bootsverkehr in einigen Abschnitten ein. Verlasse dich auf autorisierte Anbieter und prüfe die aktuellen Regeln der zuständigen Verwaltung.
Häufige Fragen
Wo steigt man am Capo Caccia ins Wasser?
Der praktischste Einstieg vom Ufer ist die Cala Dragunara; Bootsausflüge starten in Alghero und erreichen Grotten und Felsspalten, an die man vom Land aus nicht herankommt.
Ist Capo Caccia für Anfänger geeignet?
Das Niveau ist mittel: Das Meer ist exponierter als an der Ostküste, deshalb solltest du ruhige Tage wählen; Anfänger bleiben besser in der Cala Dragunara.
Kann man die Grotta di Nettuno besuchen?
Ja: Die Grotta di Nettuno lässt sich gegen Eintritt vom Meer aus oder über die Treppe der Escala del Cabirol besichtigen – sie ist das Wahrzeichen des Kaps.
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* Die Begegnungswahrscheinlichkeiten sind Richtwerte, die aus dem typischen Lebensraum jeder Art und den Merkmalen des Ortes abgeleitet werden. Es sind keine Zähldaten: Ob die Fische tatsächlich da sind, hängt von Jahreszeit, Wetter, Tageszeit, Meeresbedingungen und nicht zuletzt von etwas Glück ab. Respektiere immer die Meeresfauna und die Regeln der Schutzgebiete.

