Das Ranking

Die besten Schnorchelspots Sardiniens: das begründete Ranking

Sechzehn Orte, mit der Maske getestet — von der Familienlagune bis zur Steilwand für Erfahrene: das absolute Podium und die richtige Wahl für jeden Anspruch, jeweils mit Link zum kompletten Guide.

Die besten Schnorchelspots Sardiniens: das begründete Ranking
© ANTONIO DAZZETTI · CC BY 3.0 · Wikimedia

Zu fragen "Wo ist der schönste Schnorchelspot Sardiniens?" ist wie nach dem besten Wein zu fragen: Es hängt davon ab, was du suchst, wer du im Wasser bist und — auf dieser Insel mehr als irgendwo sonst — woher der Wind weht. Dieses Ranking basiert auf unseren sechzehn Guides und ordnet sie nach Anspruch, nicht nach Blauen Flaggen: Jeder Name verlinkt auf den kompletten Guide, mit Schwierigkeitsgrad, Zugängen, Saison und den Fischen, die dich erwarten.

Das absolute Podium

Wenn du nur einen einzigen Ausflug hast, setzt du ihn hier. Tavolara ist das Komplettpaket: Meeresschutzgebiet, Posidonia-Wiesen, freche Brassen und Barrakudas, mit unkomplizierter Abfahrt ab Porto San Paolo. La Maddalena gewinnt beim Wasser — dem klarsten des westlichen Mittelmeers — und mit den Granitbuchten von Spargi. Die Küste von Baunei ist die Kulisse: Steilklippen, Felsnadeln und dieses vertikale Blau, das man nicht vergisst.

Für Einsteiger (und Familien)

Flaches Wasser, sandige Einstiege, keine Strömungen: Hier wird die erste Maske zu einer glücklichen Erinnerung. La Pelosa ist das perfekte Übungsbecken (im Sommer Reservierungspflicht), Cala Brandinchi die Variante mit felsigen Rändern voller Leben, Chia der Süden mit kleinen Inseln, die du schwimmend erreichst. Und die Sella del Diavolo ist der Trumpf im Ärmel: echtes Schnorcheln eine Viertelstunde vom Zentrum Cagliaris entfernt.

Für alle, die Steilwände und Fisch suchen

Wenn Treiben an der Oberfläche nicht mehr reicht: abfallende Böden, Höhlen und Begegnungen, die den Puls hochtreiben. Capo Caccia ist die Königin der Steilwände, Figarolo legt die Delfine des Golfs obendrauf, Capo Carbonara die zutraulichen Zackenbarsche des Meeresschutzgebiets von Villasimius, Capo Testa die von den Strömungen der Bocche umspülten Granite — mit geschützten Buchten als Rückzugsort.

Die ikonischen Buchten

Die Fotos, die du tausendmal gesehen hast, gibt es wirklich — mit einer ehrlichen Fußnote: Im August findest du die Magie früh am Morgen oder vom Boot aus. Der Golf von Orosei ab Cala Gonone und die Strände der Costa Smeralda bleiben Erlebnisse, die man mindestens einmal gemacht haben sollte — die Guides erklären, wie du dem Gedränge ausweichst.

Fernab der Massen

Das Sardinien, das dich im August fast allein im Wasser lässt, existiert noch — fast komplett im Westen. Bosa ist die Vulkanküste der Gänsegeier, Masua der höchste Felsstack des Mittelmeers vor den alten Bergwerken, Carloforte eine Insel auf der Insel, mit Papageifischen zwischen den Trachytfelsen. Weniger Service, mehr Meer: Das ist der Deal.

Wie du konkret auswählst

Unsere eigene Methode: Erst auf den Wind schauen (Mistral = Ostküste, Schirokko = Westküste), dann die Kategorie wählen, die zu dir passt, und schließlich den Guide öffnen und Zugang und Saison prüfen. Und falls dein Traumspot am anderen Ende der Insel liegt: Auf Sardinien ist keine Küste weiter als anderthalb Autostunden entfernt — Plan B ist immer in Reichweite.

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